Sonntag, 26. Oktober 2014

Woodywaschgang 37,5- 39,5 °


 Woody macht- wie immer nur Quatsch. Eigentlich habe ich mich auf die Lauer gelegt um ein süsses Schlafbild von Woody in seiner Hängematte zu machen. Und als Woody in die Hängematte rein ist dachte ich dass er sich gemütlich hinlegt und schläft.



Woody allerdings wollte nicht schlafen. Statt dessen hat er sich mit der Kralle im Ohr gekratzt und das was er dann rausbekommen hat genüsslich saubergeleckt.Uääärg...



Der rosa Lappen im Bild unten ist übrigens die Zunge (ja ich konnts auch erst nicht glauben).


Sonntag, 19. Oktober 2014

Fast perfekt



Normalerweise sitz die Frisur von Nami (Schnäuzel) wie betoniert. Ständig wird sich geputzt und das Fell geordnet: 

Die Frisur sitzt- ganz ohne Haarspray

Aber an manchen Tagen läuft einfach alles schief: Frühstück verschlafen und dann noch von Smilla angezickt, ja auch bei Schweinen läuft nicht immer alles rund. Und an solchen Tagen hat selbst Nami mal nen bad hair day...


Nami: Hab mich halt noch nicht gekämmt! Na und?! Guckt euch mal Woody an der sieht IMMER so aus! Gibts jetzt endlich mal nen Leckerli?!

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wohnen auf Zeit

Das Klappgehege steht schon seit ein paar Wochen- und die Schweine fühlen sich sichtlich wohl darin. Das Zimmer ist viel heller und grösser. Eigentlich als Kinderzimmer geplant wurde es von uns zum Wutzenzimmer umgestaltet. Der Stall ist mit Fleecedecken ausgelegt. Für die Wühlschweine gibts ne Box mit Streu und Heu. Und hier residiert jetzt die Schweinebande:


Komplettansicht



Heubox mit Rampe als Übergang

Wie man sieht ist Smilla der Weg über die Rampe zu weit und sie nimmt den direkten Weg. Da fragt man sich- ist das jetzt Sportlichkeit, oder doch eher Faulheit?
 
Was Meerschweinchen und Fallobst gemeinsam haben? Sie kennen die physikalischen Grundgesetze- zumindest die Gravitation



Machts gut! Eure Doro

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Umziehen leicht gemacht



Vorgeschichte:
Unsere Vermieterin beschliesst  selbst in unsere Wohnung einzuziehen und wir müssen daher ausziehen.

5 Wochen vor Tag x:
Angestachelt von zahlreichen youtube-  Videos beschliesst Frau P. den perfekten Umzug auf die Beine zu stellen.  Schon 5 Wochen vorher werden wahllos Dinge in Kisten verfrachtet und im Flur abgestellt.  Der Umzugstransporter (ein Mercedes Kastenwagen ) wird von einer bekannten Autovermietung angemietet, der Umzugsservice der Telekom wird kontaktiert und ein Termin geplant. Die Wutzen sitzen gemütlich in Ihrem Käfig und schreien - wie immer- nach mehr Futter.  Die tägliche Futterration kommt noch regelmässig zu den Wutzen.

Ca 3 Wochen vor Tag x: Die Vermieterin beschliesst - bevor sie selbst einzieht das komplette Haus zu renovieren. Täglich nach der Arbeit wird mit undefinierbarem sehr lautem Gerät hantiert.  Die Wutzen sind initial leicht irritiert, sehen aber den Krach als Anlass noch lauter nach Futter zu schreien

Die Tomatenpflanzen welche an der Hauswand lehnen müssen weg, da Gerüstbauer ein Gerüst um die Hauswand stellen. Die  sorgsam von Herr S. gehegten Tomatenpflanzen (welche mutmasslich alle eigene Vornamen besitzen) werden in die Tonne getreten.  Den Wutzen ist es egal- Tomatenpflanzen sind eh ungeniessbar und die Früchte gibts auch im Supermarkt.

Die Gerüstbauer kommen - und bauen das Gerüst einmal ums Haus rum- natürlich ohne Aussparung irgendwelcher Ein- oder Ausgänge. Wozu auch? Man kann sich ja jedesmal ducken wenn man rein oder raus will.
 Fazit:  die Couch geht am Umzugstag gerade so durch die Tür- der Schweinestall nicht, daher wird der zeitnahe Abriss beschlossen. Die Schweine ahnen davon nichts und mümmeln gemütlich Ihr Heu.

Ca 2 Wochen vor Tag x :  
Die neue Wohnung wird komplett gestrichen- ein provisorisches Klappgehege für die Wutzen errichtet.  Wie das geht- mal hier schauen: Klappgehege oder hier: 

http://klappgehege.blogspot.de/


Filu wohnt zwei Tage mitten im Grössten Chaos bei uns. Woody ist im Dauerbrommselmodus und seine Weibchen sichtlich genervt. 

Die Umzugswoche:
Die Schweine ziehen ins provisorische Klappgehege und Woody mutmasst dass Filu jetzt in seinem alten Stall wohnt. Zudem fällt gelegentlich eine Schweinemahlzeit unter den Tisch oder verspätet sich unentschuldbar. Alle Schweine sind mehr oder weniger beleidigt.
Die Menschen sind alle so beschäftigt, das es KEINE Leckerli mehr gibt. Als Strafe versuchen die Schweine doppelt so schnell den Stall vollzudrecken. 

Tag x:
Heute ziehen auch die Mäuse und die Menschen um.  Der Kastenwagen steht uns durch die tolle Planung des Automietservices leider am Umzugstag nicht zur Verfügung.  Mittgeteilt wird uns dies am Vortag.  Statt dem kleinen Wägelchen kriegen wir einen Laster zur Verfügung gestellt. Einen GROSSEN Laster. 
Vorteil : All unser Kram passt mit einem Mal rein. 
Nachteil: Fahrt so ein Teil mal wenn ihr normalerweise einen Opel Corsa gewöhnt seid...

Der Umzug endet wie erwartet im Chaos- die für die Umzugshelfer eingekauften Würstchen sind nicht mehr auffindbar und modern mutmasslich in irgendeinem Auto vor sich hin.  Die meisten Möbel überstehen es mehr oder weniger leicht beschädigt.  Fernseher und Waschmaschine bleiben heil.

Während Frau P. also lernt Laster zu fahren und Herr S. lernt nicht auszurasten lernen die Schweine Geduld zu haben. 
Nur die Telekom lernt wie erwartet nichts dazu - nachdem am ersten Tag Telefon und Internet funktioniert, ist erst das Telefon, dann mal wieder Internet im Wechsel und schliesslich beides weg.  Nachdem am Ende überhaupt garnixmehr geht kommt eine SMS an:
" Vielen Dank das wir Ihnen mit Ihrer Störung weiterhelfen konnten, der Auftrag wurde stoniert. "
Verstehe: es geht hier garnicht ums Beheben von Störungen, sondern um deren  Auslösung. Wenn ich das nurmal vorher gewusst hätte. Nach wochenlangem hin und her klappt jetzt wieder beides. 

Unser neues Wohnzimmer am Umzugstag - NACH dem aufräumen

Der Umzug ist geschafft. Es lief alles schief was schief laufen konnte, aber who cares?
 Die Schweine haben sich im Übergangsgehege eingelebt, das Futter kommt wieder regelmässiger. Die Menschen hausen noch zwischen Kisten.  Aber es wird langsam. Bilder vom Gehege gibts irgendwann später, denn was die Schweine auch gelernt haben  ist aus viel Heu und Frischfutter noch mehr Bohnen zu produzieren.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Ein ungebetener Gast? Klar, aber ein ganz Süsser!

Wie gestern bereits geschrieben hat mitten im grössten Umzugschaos 2 Tage Filu bei uns gewohnt.

Eigentlich Filu, statt Filou- aber Namen sind ja Schall und Rauch bekanntlich

Er ist ein süsser kleiner Mann, der schon viel durchgemacht hat. Vermittelt wird er über die Meerschweinchenhilfe in der Gegend um Stuttgart. Hier kann man Ihn sehen auf der Warteseite der Meerschweinchenhilfe.



 Noch müssen seine Wunden verheilen, aber anschliessend wünscht er sich ein tolles Zuhause mit ein oder zwei Mädels. Andere Böcke mag er nicht so.




Und seid Ihr schon seinem Charme erlegen?  Woody jedenfalls fand es garnicht witzig ein anderes Böckchen in Riechweite zu haben. Der war zwei Tage im Dauerbrommseln. Hehe, da hatte er auch mal was zu tun.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Der ungebetene Gast

Yeahhh Wir habens geschafft! Der Umzug ist vollbracht! Und trotz wochenlangem Boykott durch die Telekom haben wir endlich wieder Internet. Hier eine kleine Geschichte für euch:

Der ungebetene Gast

Es war einmal, mitten im Schwabenland eine sehr tierliebe Nachbarin, welche mich mitten während des Umzugs anrief. Sie erzählte das ein kleines Meerscheinchen (ein Böckchen)  bei einer bekannten Zooladenkette im 'Arrest' sitzt weil es von den Kaninchen gemobbt wurde.
Der Ausweichkäfig hinter den Kulissen ist klitzeklein und das Schweinchen kann sich kaum bewegen. Zudem tun Ihm die Wunden weh und es vermisst seine Kumpel, denn allein sein ist blöd.
 Eine liebe Mittarbeiterin die dort arbeitet hatte Mitleid mit dem Kleinen, denn wenn nach einer gewissen Frist kein Verkauf eintritt, dann gehen die Tiere zurück zum Erzeuger- als Futtertiere.  Also hat sie nochmal versucht das kleine Schweinchen  zu den Anderen zu setzten.
 Blöde Idee, denn die konnte es ja schon vorher nicht leiden. Es kam zu einer übelen Klopperei zwischen Kaninchen und dem kleinen Meerschweinchen.


Tiefe Bisswunden am ganzen Körper


Jetzt bat mich die Nachbarin, da ich ja bei der Meerschweinchenhilfe bin ob ich den Kleinen nicht aufnehmen könne. Und ich hab gedacht: Nööö, kann ich nicht, denn entgegen der landläufigen Meinung ist der Tierschutz  kein Mülleimer für weggeworfene Zooladentiere. Selbst wenn es für das einzelne Tier hart und grausam erscheinen mag, so ist von einem Kauf und damit einem indirektem Unterstützen dieser Praktiken  abzusehen. Zudem passiert so etwas in allen Zooketten mit Lebendverkauf von Tieren jeden Tag hunterfach. Also kein Grund sich aufzuregen, oder?
Aber wer kann das schon, ein Meerschweinchen das es immer schlecht hatte einfach als Schlangenfutter enden lassen? Ich jedenfalls nicht. Also hab ich mich letzlich doch überreden lassen.

Der Zooladen hat meiner Nachbarin das total zerbissene Schweinchen geschenkt und ich habe es 2 Tage bei mir ' zwischengeparkt'. Jetzt wohnt der kleine Bock in einer Pflegestelle der  Meerschweinchenhilfe wo er kastriert wird und wo die Wunden versorgt werden. Dort hat er den Namen Filou bekommen.

 Ende gut, alles gut?
Für Filou schon, für hunderte anderer süsser kleiner Meerschweinchen und Kaninchen, Mäuse, Ratten und Hamster nicht.
Also bitte kauft keine Tiere im Zoohandel! Denkt nicht mal drüber nach.

 Ende der Geschichte?! --- äh fast, denn passenderweise bietet mir genau diese Zooladenkette ca eine Woche später eine Kooperation für meinen Blog an.  Zum Glück kann man sich auf die Unzuverlässigkeit der Telekom gut verlassen und unser Internet ist  rechtzeitig weggewesen (und hat wochenlag nicht funktioniert) , sonst hätt ich der Dame die mir geschrieben hat womöglich fiese Dinge an den Kopf geworfen.

The End